Wie viele Tage braucht man, um Montmartre zu besichtigen?
Diese Frage stellen sich viele Reisende, bevor sie ihren Aufenthalt in Paris planen.
Sollte man ein paar Stunden in Montmartre verbringen oder mehrere Tage einplanen, um das Viertel zu erkunden? Die Antwort hängt natürlich von Ihren Interessen ab, aber auch davon, wie Sie reisen.
Manche Besucher möchten zunächst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besichtigen, bevor sie ihre Erkundungstour durch Paris fortsetzen. Andere ziehen es vor, sich Zeit zu nehmen und die Stadtviertel gründlich zu erkunden.
Die gute Nachricht ist, dass sich Montmartre problemlos an jede Aufenthaltsdauer anpassen lässt.
Hier erfahren Sie, was man an einem Tag, an zwei Tagen oder auch länger tatsächlich entdecken kann.
Kann man Montmartre an einem einzigen Tag besichtigen?
Ja, ohne Probleme.
Schon an einem Tag lässt sich das Wesentliche des Viertels entdecken und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten besichtigen.
Wenn Sie morgens ankommen, haben Sie reichlich Zeit, die wichtigsten Bereiche des Hügels zu Fuß zu erkunden.
Unter anderem können Sie Folgendes entdecken:
- die Sacré-Cœur;
- die Place du Tertre;
- die Abbesses;
- die Rue Lepic;
- die Rue de l’Abreuvoir;
- das Moulin Rouge.
Wenn man sich außerdem die Zeit nimmt, im Viertel zu Mittag zu essen und ein paar Pausen einzulegen, erhält man an diesem Tag bereits einen sehr guten Eindruck von Montmartre.
Für viele Besucher, die Paris zum ersten Mal entdecken, ist ein Tag übrigens ein hervorragender Ausgangspunkt.
Allerdings bleiben dabei auch einige Facetten des Viertels unberücksichtigt.
Was man an einem einzigen Tag oft verpasst
Wenn man nur wenig Zeit hat, konzentriert man sich natürlich auf die bekanntesten Orte.
Das ist verständlich, führt aber oft dazu, dass man bestimmte besonders interessante Orte verpasst.
Zum Beispiel:
- die Weinberge von Montmartre;
- das Musée de Montmartre;
- das Musée de la Vie romantique;
- die Villa Léandre;
- die Cité Véron;
- einige eher versteckte Wohnstraßen.
Diese Orte tragen jedoch maßgeblich zur Identität des Viertels bei.
Sie ermöglichen es, ein weniger touristisches und oft authentischeres Montmartre zu entdecken.
Das ist einer der Gründe, warum viele Reisende es schätzen, mehr Zeit für ihren Besuch einzuplanen.
Zwei Tage: das ideale Tempo, um Montmartre zu entdecken
Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sind zwei Tage wahrscheinlich die angenehmste Dauer.
So lassen sich die Besichtigungen gut aufteilen, ohne dass man das Gefühl hat, von einem Ort zum anderen zu hetzen.
Den ersten Tag kann man den absoluten Highlights widmen:
- Sacré-Cœur;
- Place du Tertre;
- Abbesses;
- Rue Lepic;
- den Hauptstraßen des Viertels.
Am zweiten Tag kann man dann weniger bekannte Orte erkunden, ein Museum besuchen oder einfach die Atmosphäre des Viertels noch mehr genießen.
Man nimmt sich leichter die Zeit, auf einer Terrasse zu verweilen, durch die kleinen Gassen zu schlendern oder einer spontanen Route zu folgen.
Und genau so entdeckt man oft das Beste von Montmartre.
Drei Tage oder mehr: für alle, die es gerne gemächlich angehen lassen
Drei Tage in Montmartre zu verbringen, mag viel erscheinen.
Doch diese Entscheidung lässt sich leicht rechtfertigen, wenn Sie gerne ohne Zeitdruck auf Entdeckungstour gehen oder das Viertel als Ausgangspunkt nutzen möchten, um Paris zu erkunden.
Wenn Sie mehrere Tage vor Ort bleiben, haben Sie die Möglichkeit:
- die Museen des Viertels zu besuchen;
- verschiedene Restaurants und Cafés zu entdecken;
- die verschiedenen Tageszeiten zu genießen;
- die benachbarten Stadtteile zu erkunden;
- längere Spaziergänge ohne festes Programm zu unternehmen.
So entdeckt man eine eher lokale Seite von Montmartre, die sich stark von dem unterscheidet, was man bei einem kurzen Besuch zu sehen bekommt.
Dieser Ansatz spricht oft Reisende an, die nach einem ersten Aufenthalt nach Paris zurückkehren.
Sollte man je nach Jahreszeit mehr Zeit einplanen?
Die Jahreszeit kann Ihr Programm tatsächlich beeinflussen.
Im Frühling und Sommer ermöglichen die langen Tage, dass man problemlos mehr Spaziergänge und Pausen auf den Terrassen einplanen kann.
Die Besucher verbringen tendenziell mehr Zeit im Freien und erkunden das Viertel ausgiebiger.
Im Winter konzentrieren sich die Besichtigungen oft etwas stärker auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen.
Das macht Montmartre nicht weniger interessant, verändert aber leicht den Rhythmus der Erkundung.
In jedem Fall ist es besser, ein flexibles Programm einzuplanen, anstatt sich einen zu vollgepackten Zeitplan aufzuerlegen.
Montmartre oder der Rest von Paris?
Eine weitere Frage taucht bei der Planung eines Aufenthalts oft auf.
Soll man mehrere Tage in Montmartre verbringen oder lieber andere Pariser Stadtteile erkunden?
Die Antwort hängt im Wesentlichen von Ihren Zielen ab.
Wenn Sie Paris zum ersten Mal besuchen, ist es in der Regel besser, Montmartre mit anderen symbolträchtigen Stadtteilen der Hauptstadt zu kombinieren.
Wenn Sie hingegen die wichtigsten Pariser Sehenswürdigkeiten bereits kennen, lohnt es sich besonders, mehr Zeit in Montmartre zu verbringen.
Das Viertel bietet genug Abwechslung, um problemlos mehrere Tage dort zu verbringen.
Unser Tipp für einen ersten Aufenthalt
Für eine erste Erkundung von Montmartre sind zwei Tage wahrscheinlich der beste Kompromiss.
In dieser Zeit können Sie:
- die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen;
- einige weniger bekannte Orte zu erkunden;
- ein oder zwei Museen zu besuchen;
- die Atmosphäre des Viertels in aller Ruhe zu genießen.
Vor allem lässt sie Raum für Unvorhergesehenes.
Und in Montmartre macht man die besten Entdeckungen oft an einer Straßenecke oder einer Treppe, die man eigentlich gar nicht nehmen wollte.
Wie viele Tage braucht man letztendlich, um Montmartre zu erkunden?
An einem Tag lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Viertels entdecken.
Zwei Tage bieten in der Regel die beste Balance zwischen Besichtigungen und Bummeln.
Drei Tage oder mehr ermöglichen es, Montmartre eingehender zu erkunden und die Atmosphäre in vollen Zügen zu genießen.
Letztendlich hängt alles davon ab, wie Sie reisen. Aber wenn es eine Sache gibt, die Besucher schnell feststellen, dann ist es, dass man Montmartre selten nur einmal besucht. Je mehr Zeit man dort verbringt, desto mehr neue Gründe findet man, wiederzukommen.