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des Hotels Relais Montmartre in Paris
Verantwortungsbewussteres Reisen ist ein Thema, das immer häufiger zur Sprache kommt.
Dennoch haben viele Reisende den Eindruck, dass sie ihre Gewohnheiten komplett ändern müssen, um die Auswirkungen ihres Aufenthalts zu verringern. Sie müssen ganz bestimmte Unterkünfte wählen, auf bestimmte Aktivitäten verzichten oder ihre Art zu reisen komplett überdenken.
Die Realität ist oft viel einfacher.
In Paris lassen sich die Auswirkungen bereits durch einige alltägliche Entscheidungen begrenzen, während man seinen Aufenthalt in vollen Zügen genießt. Ohne besondere Einschränkungen und ohne den Urlaub in ein Streben nach Perfektion zu verwandeln.
Hier sind einige einfache Gewohnheiten, die man sich aneignen kann.
Nutzen Sie nach Möglichkeit den Zug
Für Reisende aus Frankreich oder den Nachbarländern ist der Zug oft nach wie vor eine der einfachsten Möglichkeiten, nach Paris zu gelangen.
Abgesehen davon, dass die Umweltbelastung auf kurzen Strecken in der Regel geringer ist als beim Flugzeug, bietet er auch mehrere praktische Vorteile.
Die Pariser Bahnhöfe liegen im Herzen der Stadt, was Umsteigen bei der Ankunft minimiert. Zudem vermeidet man Wartezeiten bei Sicherheitskontrollen und die manchmal langen Fahrten zwischen den Flughäfen und dem Zentrum von Paris.
Natürlich ist diese Option je nach Herkunftsort des Reisenden nicht immer möglich. Aber wenn sie besteht, lohnt es sich oft, sie in Betracht zu ziehen.
Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen
Paris verfügt über eines der am besten ausgebauten Verkehrsnetze Europas.
Mit U-Bahn, Bus, Straßenbahn und Zug lassen sich die meisten Stadtteile der Hauptstadt bequem erreichen.
Für einen mehrtägigen Aufenthalt sind öffentliche Verkehrsmittel in der Regel praktischer als das Auto.
Man spart Zeit, umgeht Verkehrsprobleme und muss nicht lange nach einem Parkplatz suchen.
Außerdem bieten sie mehr Freiheit, die Stadt zu genießen, ohne sich um die mit dem Autofahren verbundenen Einschränkungen kümmern zu müssen.
Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuß
Das ist wahrscheinlich die einfachste Maßnahme, die man umsetzen kann.
Und oft auch eine der angenehmsten.
Paris eignet sich besonders gut zum Spazierengehen. Viele Sehenswürdigkeiten, Museen und Stadtviertel lassen sich zu Fuß erreichen, wobei man interessante Teile der Hauptstadt durchquert.
Zum Beispiel ist es oft angenehmer, zwischen Montmartre und der Opéra zu Fuß zu gehen, als mehrere Umstiege in der Metro zu bewältigen.
Das Gehen reduziert nicht nur den motorisierten Verkehr, sondern ermöglicht es auch, eine andere Facette der Stadt zu entdecken.
Man nimmt Details, Geschäfte, Fassaden und kleine Gassen besser wahr, die auf klassischen Routen oft übersehen werden.
Sich Zeit nehmen, um ein Viertel zu entdecken
Bei einem ersten Aufenthalt in Paris ist die Versuchung oft groß, alles sehen zu wollen.
Morgens der Louvre, nachmittags der Eiffelturm, abends Montmartre und am nächsten Tag ein weiteres Viertel.
Diese ständige Eile führt manchmal zu vielen Umwegen und lässt letztendlich wenig Zeit, um die besuchten Orte wirklich zu genießen.
Im Gegensatz dazu sorgt es oft für ein angenehmeres Erlebnis, wenn man einem Stadtteil mehr Zeit widmet.
Man entdeckt die weniger belebten Straßen, die kleinen Geschäfte, die Cafés und die lokale Atmosphäre.
Dieser Ansatz erfordert weniger Wege und sorgt oft für mehr bleibende Erinnerungen.
Wenn möglich, lokal einkaufen
Paris ist voller kleiner Geschäfte, handwerklicher Bäckereien, unabhängiger Buchhandlungen und Restaurants in den Stadtvierteln.
Die Wahl dieser Einrichtungen trägt nicht nur zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft bei, sondern ermöglicht es auch, ein authentischeres Gesicht der Hauptstadt zu entdecken.
Es geht nicht darum, die großen Ketten zu meiden, sondern einfach darum, die zahlreichen Alternativen in den Pariser Stadtvierteln zu nutzen.
In Montmartre ist diese Vielfalt übrigens ein wesentlicher Bestandteil des Charmes des Viertels.
Unnötige Wege vermeiden
Bei der Vorbereitung eines Aufenthalts ist es manchmal sinnvoll, über die Organisation der Besichtigungen nachzudenken.
Die Bündelung der Aktivitäten nach Stadtteilen spart oft Zeit und reduziert die Fahrten.
So ist beispielsweise ein Tag, den man ganz Montmartre und den angrenzenden Vierteln widmet, in der Regel angenehmer als ein ständiges Hin- und Herfahren zwischen verschiedenen Arrondissements.
Diese Vorgehensweise vereinfacht zudem den Aufenthalt und reduziert die Zeit, die man in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringt.
Muss man unbedingt perfekt sein?
Ganz sicher nicht.
Verantwortungsbewusster zu reisen bedeutet nicht, nach Perfektion zu streben.
Jeder Reisende hat seine eigenen Einschränkungen, sein Budget, seine verfügbare Zeit und seine Gewohnheiten.
Das Ziel ist nicht, alles zu ändern, sondern vielmehr, sich nach Möglichkeit ein paar einfache Gewohnheiten anzueignen.
Auf bestimmten Strecken den Zug statt das Flugzeug zu nehmen, mehr zu Fuß zu gehen oder lokale Geschäfte zu bevorzugen, sind bereits positive Schritte.
Diese Entscheidungen, auch wenn sie noch so bescheiden sind, tragen zu einer anderen Art des Reisens bei.
Ein einfacherer und oft angenehmerer Aufenthalt
Interessant ist, dass die verantwortungsvollsten Entscheidungen oft auch die angenehmsten sind.
Sich Zeit zum Spazierengehen zu nehmen, ein Viertel gründlich zu erkunden, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder in lokalen Geschäften vorbeizuschauen, ermöglicht in der Regel einen authentischeren Aufenthalt.
Man verlangsamt das Tempo ein wenig und genießt die Umgebung umso mehr.
In Paris funktioniert dieser Ansatz besonders gut.
Und in einem Viertel wie Montmartre entdeckt man auf diese Weise oft weit mehr als nur die Sehenswürdigkeiten, die in den Reiseführern aufgeführt sind.



